Umfrage

Welche Attributsermittlungsmethode ist die beste?

Würfelmethode und zwar...
35 (36.8%)
Punktekaufsystem und zwar...
36 (37.9%)
Eine Alternativmethode und zwar...
24 (25.3%)

Stimmen insgesamt: 94

Umfrage geschlossen: 20. November 2006, 11:18:47

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Autor Thema: Umfrage der Woche Nr. 9 - Beste Attributsermittlungsmethode  (Gelesen 22270 mal)

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Darigaaz

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Umfrage der Woche Nr. 9 - Beste Attributsermittlungsmethode
« Antwort #15 am: 13. November 2006, 12:51:44 »
Zitat von: "Darastin"

Nein; anstatt geschickt verteilten Attributen (Spielerleistung) liegt die Optimierung nun in den Würfeln. Du verlagerst die Über-Chars nur von den Optimierern hin zu den Glückspilzen.


Was definierst du denn als Glück? Die Kampfstärke?Ein DM geht doch auf die Gruppe ein, damit auch der etwas benachteiligte Wizard mit INT 16 nicht zu kurz kommt. Dann kommen eben keine optimierten Monster, MMI auf, Monster raus, Buch zu.
In sozialen Gebieten läßt man dann den Barden oder Schurken auch nicht hängen. das ein SC stärker ist als der andere sieht nicht jeder als Nachteil, weil er weiß, daß das dem Spiel keinen Abbruch tut. Und ein WQizard mit INT 13 lehne sogar ich als DM ab. mag eine herausforderung sein als Spieler und er mag das wollen, ich jedoch möchte nicht immer die CR1-5 Monster auspacken wollen, nur damit der Wizard überlebt. Aber ein häufiger Wert ist 15-17 auf dem Attribut, was man als Caster braucht.

Zitat von: "Darastin"

Derart schlechte Charakterplanung hat doch nix mit Point Buy zu tun. So einen Mist kann jeder machen.

Nein, das ist Optimierung. Ich pfeife darauf, meinem Fighter ne psoitive WIS zu geben, das gleiche ich mit items und Prestigeklassen aus, also noch mehr auf STR und CON. Nix schlechte Planung, sogar optimale, nur geht das evtl. zulasten anderer SC. Würfeln eben nicht. Du tauschst einen Wert und kannst davon ausgehen, daß midnestens einer eben nicht so ist, wie du es willst, und zwar auf einem Attribut, was du auch anders gerne hättest.

Zitat von: "Darastin"

Zitat
aber du kannst nicht mehr so gut planen, ab welcher Stufe du was nimmst

Sorry, aber das ist Bullshit. Ich plane meinen Charakter doch erst dann, wenn die Werte feststehen. Planungssicherheit ist immer im gleichen Maß gegeben.

Ja und? deshalb kannst du trotzdem nicht planen, ob du ab Stufe 5 ne Prestigeklasse hast, weil zwr die INT hoch genug ist, aber was anderes nicht, was du brauchst. Du hast dann als Fighter evtl. ne CON, um auszuhalten, aber um Klassen und feats zu erreichen, die eine höhere verlangen, mußt warten. Du hast kein Konzept, das bis Stufe 20 ausgearbeitet ist, sondern evtl. um bis zu 3 Stufen in einer Klasse abweichen kann. natürlich sagst du dir, ok, ich ziele die und die Klasse an, aber es geht nicht auf dem schnellsten Weg.

Zitat von: "Darastin"

Zitat
, damit einher hast du mehr Anstrengungen erbracht, ne Prestigeklasse zu erreichen und damit hast du weniger Min./Max.ing in deinem SC.

Hä?!? Wieso das denn?
Im Gegenteil; mit Zufallswerten hast Du immer mehr Mix/Maxing: Da ist der Spieler mit den unterdurchschnittlichen Werten, der alle Register ziehen muß um seinen Charakter überhaupt am Leben zu erhalten; und dann ist da der Glückspilz, der dank extrem hoher Attribute einen krassen MAD-Build aufstellen und vielfältige Boni abgreifen kann.
[/quote]

Quatsch, du kannst eben nicht alles auf die Gruppe loslassen, überleben heißt doch nicht, das hinter jeder Ecke der Deadly Encounter wartet, außerdem ist es wohl eine seehr große Ausnahme, wenn die Gruppe vor jedem CR unter 1 Probleme bekommt. Du hast einen Bereich, in dem die Spieler ihre SC erstellen, meinetwegen PB 28, und dann wird gewürfelt. Wenn die Spieler nur Caster Sets würfeln, dann ists eben ne Harry Potter Clique, aber deshalb schicke ich ihnen doch nicht nur Encounter, die Nahkampfmonster sind oder ich lasse sie permanent in der Wildniss rumreisen. Oder anders gesagt, ich lasse die SCs erst dann in die weite Welt, wenn ich auch sicher sein kann, daß sie das überleben.
Realismus erhöht nur den DC

Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr!

Tahlam

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Umfrage der Woche Nr. 9 - Beste Attributsermittlungsmethode
« Antwort #16 am: 13. November 2006, 12:54:25 »
Alternative: Berandors Kartenziehmethode finde ich prima und werden wir zum ersten Mal auch verwenden.
A day may come when the courage of Men fails, when we forsake our friends and break all bonds of fellowship, but it is not this day.

Ariadne

  • Globaler Moderator
Umfrage der Woche Nr. 9 - Beste Attributsermittlungsmethode
« Antwort #17 am: 13. November 2006, 13:05:41 »
Wir würfeln. Drei Reihen je 4d6, schlechtester weg. Beste Reihe wird genommen. Manchmal kann man während des Würfelns nochmal pro Reihe einen d6 rerollen (man muss dann eben nur entscheiden, wann). Diese letzte Alternative wurde allerdings erst einmal angewendet.

Für Online-Chars nutze ich PB 32 oder 36. Ist unproblematischer, würfeln hat für mich allerdings immernoch eine bestimmte Spannung, die ich nicht missen will.
Epische Herausforderung 2005: Mittendrin statt nur dabei!

Playing 4E? Fix the Pixies first!

Darastin

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Umfrage der Woche Nr. 9 - Beste Attributsermittlungsmethode
« Antwort #18 am: 13. November 2006, 13:18:58 »
Zitat von: "Darigaaz"
Was definierst du denn als Glück?

Alle Spieler würfeln Durchschnitt; nur einer hat einen Alias-Klon. Dessen Charakter ist automatisch stärker als alles, was die anderen auf die Beine stellen können.

Zitat
Die Kampfstärke?Ein DM geht doch auf die Gruppe ein,

Nicht in jeder Hinsicht: Seriously. put some ranks in spot already. Ich teile diesen Ansatz nicht nur, sondern gehe noch weiter: Es gibt keine größere Sinnlosigkeit als über- oder unterdurchschnittlich starke Charaktere zu erschaffen und dann die Schwierigkeit der Kampagne anzupassen.
Außerdem ändert das nichts, aber auch gar nichts am durch Würfeln zwangsweise entstehenden Ungleichgewicht unter den Charakteren.

Zitat
Nein, das ist Optimierung. Ich pfeife darauf, meinem Fighter ne psoitive WIS zu geben, das gleiche ich mit items und Prestigeklassen aus, also noch mehr auf STR und CON.

Und? Solange ich nicht irgendwas lernen will, daß auf WIS basiert? WIS wird weder beim Point Buy noch beim Normal-Würfler sonderlich hoch sein; nur der Ausnahmewürfler hat gute körperliche Attribute und noch gute WIS.

Zitat
Du tauschst einen Wert und kannst davon ausgehen, daß midnestens einer eben nicht so ist, wie du es willst, und zwar auf einem Attribut, was du auch anders gerne hättest.

Nein; genau das kommt beim Point Buy heraus. Würfeln kann Die unspielbaren Schrott liefern oder die eierlegende Wollmilchsau.

Zitat
Ja und? deshalb kannst du trotzdem nicht planen, ob du ab Stufe 5 ne Prestigeklasse hast, weil zwr die INT hoch genug ist, aber was anderes nicht, was du brauchst.

Wen ich die PrC haben will, dann lege ich entsprechend gute Würfelergebnisse darauf. Außerdem will ich die Low-Tier-PrC (will heißen: Voraussetzungen auf Stufe 5 erfüllbar) sehen, die zwingend zwei hohe Attribute erfordert. Da gibt es nicht viele; und bei denen, die es gibt, sind es immer Primärattribute, auf denen man so oder so hohe Eigenschaften hat.

Zitat
Du hast kein Konzept, das bis Stufe 20 ausgearbeitet ist

Doch; ich kann mit gewürfelten Werten genau so im Voraus planen wie mit gekauften. Der Unterschied ist nur, daß man mit gewürfelten Werten manche Sachen nicht spielen kann und manche nur mit Schwierigkeiten. Aber niemand zwingt mich, ein solches Konzept zu wählen wenn meine Werte nicht dazu passen. Im Gegensatz dazu sind manche Builds überhaupt erst möglich, wenn man extrem gute Attribute hat - MAD-Monster, die CHA auf alle Saves kriegen, INT auf RK und Schaden, WIS auf RK usw. sind mit Point Buy jedenfalls nicht drin.

Zitat
Quatsch, du kannst eben nicht alles auf die Gruppe loslassen

Es sit egal. Wenn Du Dich bei der Gefahr der Herausforderungen nicht am schwächsten Charakter orientierst, dann hat dieser ernsthafte Probleme. Tust Du es, dann hat der Rest ein extrem leichtes Spiel und der stärkste Charakter ist der Obermacker, da er ständig als Held der Stunde im Rampenlicht steht.

Zitat
Wenn die Spieler nur Caster Sets würfeln

Was ist ein Caster Set? Die Standard-Caster sind SAD, genau wie Standard-haudraufs und Standard-Diebe - mit dem einzigen Unterschied, daß ein Vollcaster mindestens ein Magieattribut von 15 braucht, um aus eigener Kraft alle seine Class Features (sprich: Zaubergrade) nutzen zu können während beim Rest nur ein paar Feats wegfallen, auf die nicht jedes Konzept angewiesen ist.

Oder würfelt Ihr etwa organisch? Finsterste DSA3-Steinzeit, wo man noch den Charakter spielete, den man erwürfelt - und nicht den, den man will.

Zitat
Oder anders gesagt, ich lasse die SCs erst dann in die weite Welt, wenn ich auch sicher sein kann, daß sie das überleben.

Wenn vier von fünf Spielern überdurchschnittlich würfeln und einer das absolute Minimum, das das Würfelsystem hergibt; wie gewährleistest Du das Überleben dieses Charakters ohne die anderen zu unterfordern? Ich kenne nur einen Weg, und da fahren Züge drauf.

Bis bald;
Darastin
Darastins Grundregeln des Rollenspiels:
1. Sei kein Arschloch!  2. Spiele nicht mit Idioten!  3. Redet miteinander!

Heretic

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Umfrage der Woche Nr. 9 - Beste Attributsermittlungsmethode
« Antwort #19 am: 13. November 2006, 13:27:17 »
Ich bevorzuge PB 32, aber ich bin grad am Überlegen, ob ich das in Zukunft nicht auf 34 oder gar 36 heraufsetzen soll.
Auswürfeln (4W6) hab ich früher als Generierungsmethode benutzt, aber das war einfach zu sehr vom Glück abhängig, einige haben superbescheiden gewürfelt, die anderen göttlich.

Kylearan

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Umfrage der Woche Nr. 9 - Beste Attributsermittlungsmethode
« Antwort #20 am: 13. November 2006, 13:33:45 »
Völlig überraschend (siehe auch Gaehnis Link) benutze ich Berandors Kartenmethode. (Schließlich ist er gerade SL.) Ist für mich mittlerweile die beste Methode, da ich ein kleines Zufallsmoment sehr schätze.

Kylearan
"When the going gets tough, the bard goes drinking."

dimmion

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    • teschpfad.de
Umfrage der Woche Nr. 9 - Beste Attributsermittlungsmethode
« Antwort #21 am: 13. November 2006, 13:43:30 »
Ich bevorzuge auch die Kartenmethode - Jeder bekommt ähnlich gute Werte, trotzdem ist noch Zufall mit ihm Spiel.

Alternativ verwende ich inzwischen eine Zufallsmethode, die eine bestimmte Anzahl Punkte zufällig auf alle Attribute verteilt, wobei ein gewisses minimum und maximum für die Einzelwerte vorgegeben wird.
Alternative Zufallsmethode
- reality is for people who can't handle fantasy -

Umfrage der Woche Nr. 9 - Beste Attributsermittlungsmethode
« Antwort #22 am: 13. November 2006, 13:45:41 »
Da die meisten aus unserer Gruppe D&D-Neulinge sind haben wir bisher 2 x 4W6 genommen und die schlechteste Reihe und den schlechtesten Wurf ignoriert.
Fand ich anfangs ein wenig zu lasch, bin nun aber der Meinung, daß es ganz gut so war. Bei der nächsten Gruppenerstellung werden wir dann aber 1 x 4W6 nehmen.

Talwyn

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Umfrage der Woche Nr. 9 - Beste Attributsermittlungsmethode
« Antwort #23 am: 13. November 2006, 14:05:42 »
Berandors Kartenmethode.

Zeitreisender

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Umfrage der Woche Nr. 9 - Beste Attributsermittlungsmethode
« Antwort #24 am: 13. November 2006, 15:24:57 »
Wir benutzen eine Alternativmethode und zwar eine Punkteverteilung von 82 Punkten.
Verstehen ist ein Drei-Schneidiges Schwert.
Powered by: Anti-Psionik Liga

Ethelbeorn

  • Mitglied
Umfrage der Woche Nr. 9 - Beste Attributsermittlungsmethode
« Antwort #25 am: 13. November 2006, 15:32:06 »
Jeder Spieler hat die gleichen Werte z.B. 18, 15, 13, 12, 10, 10 (o.ä.) und kann diese frei auf die Attribute legen. Die Würfelmethode hat bisher immer dazu geführt, das es einen extrem guten und einen sehr schwachen Chakakter gab. So kann sich keiner beschweren, dass er schlechter sei als der andere.
78% of DM's started their first campaign in a tavern. If you're one of the 22% that didn't, copy and paste this into your signature.

TheRaven

  • Mitglied
Umfrage der Woche Nr. 9 - Beste Attributsermittlungsmethode
« Antwort #26 am: 13. November 2006, 15:33:45 »
Zitat von: "Ethelbeorn"
Jeder Spieler hat die gleichen Werte z.B. 18, 15, 13, 12, 10, 10 (o.ä.) und kann diese frei auf die Attribute legen. Die Würfelmethode hat bisher immer dazu geführt, das es einen extrem guten und einen sehr schwachen Chakakter gab. So kann sich keiner beschweren, dass er schlechter sei als der andere.

"Customized Default Array" nennt man das. Allerdings sind hier die Zahlen etwas merkwürdig gewählt, jedenfalls für mein Befinden aber da soll jeder machen wie er lustig ist.
Die Wissenschaft nötigt uns, den Glauben an einfache Kausalitäten aufzugeben.
- Friedrich

Trøll

  • Mitglied
Umfrage der Woche Nr. 9 - Beste Attributsermittlungsmethode
« Antwort #27 am: 13. November 2006, 16:57:50 »
PB32. Gibt am wenigsten Stress und keine Endlos-Attributswürfelorgien.
Take me out to the black, tell 'em I ain't comin' back.

Valerigon

  • Mitglied
Umfrage der Woche Nr. 9 - Beste Attributsermittlungsmethode
« Antwort #28 am: 13. November 2006, 17:03:45 »
PB 28 oder 32, je nachdem, wie viel Magie (mag. Gegenstände) den Charakteren in der Kampgane zustehen und wie stark das Powerlevel der Gegner sein wird.
Warum für morgen planen, wenn man heute Abend schon tot sein kann.

Darigaaz

  • Mitglied
Umfrage der Woche Nr. 9 - Beste Attributsermittlungsmethode
« Antwort #29 am: 13. November 2006, 17:35:47 »
Zitat von: "Darastin"
Zitat von: "Darigaaz"
Was definierst du denn als Glück?

Alle Spieler würfeln Durchschnitt; nur einer hat einen Alias-Klon. Dessen Charakter ist automatisch stärker als alles, was die anderen auf die Beine stellen können.

Futterneid rechtfertigt nicht, alles andere als PB als Steinzeit zu bezeichnen. Wenn ein SC mal stärker ist...wen juckts. Wenn er nicht im selben Rahmen wie die anderen ist, ist er gebannt, aber ein Bereich von sagen wir 28-34, wo alle Charaktere drin sind, ist ok.
 
Zitat von: "Darastin"

Zitat
Die Kampfstärke?Ein DM geht doch auf die Gruppe ein

Nicht in jeder Hinsicht: Seriously. put some ranks in spot already. Ich teile diesen Ansatz nicht nur, sondern gehe noch weiter: Es gibt keine größere Sinnlosigkeit als über- oder unterdurchschnittlich starke Charaktere zu erschaffen und dann die Schwierigkeit der Kampagne anzupassen.
Außerdem ändert das nichts, aber auch gar nichts am durch Würfeln zwangsweise entstehenden Ungleichgewicht unter den Charakteren.


Dann läßt du Gruppen mit Stufe 9 also Stufe 18 Abenteuer spielen? Weil du es sinnlos findest, auf die Gruppe einzugehen? Sei ehrlich, das kannst du so nicht meinen.
Man geht doch permanent auf die Gruppe ein, im Encounter erstellen, im Fallen aussuchen, im Monster entwickeln.
Das schließt jedoch nicht aus, daß die SCs nicht Probleme haben werden, aber ich als DM habe mehr Spaß daran, daß die SC weiterkommen und erstelle zumindest eine Encountertabelle so, daß sie gerade wegen ihren Fähigkeiten oder Unfähigkeiten dennoch gut durchkommen oder hier und da Probleme haben. Nur weil sie dann eben auf manches Getier nicht treffen, heißt das doch noch lange nicht, daß sie keinen Spaß haben werden oder die anderen Spieler sich bevormundet fühlen oder gar an der imaginären Leine sehen. DnD ist nicht DSA, und so wird es auch nie spielbar, DnD hat viel Kampf oder Herausforderungen, die man mit CRs bestückt und dann Exp. danach vergibt.
Aber: ich habe die Erfahrung gemacht, daß PB einfach zu Min./Max.ing führt, im Würfeln hat man selbstverständlich auch die Möglichkeit, nen ''Alias''-Klon zu bekommen, aber man kann einfach nicht planen. Du weißt nicht, was du bekommst, und ich finde, es ist eine größere Herausforderung zu würfeln, und dann zu sehen, was man spielen könnte, als sich sein ''Wunschkind'' zu erstellen.


Zitat von: "Darastin"

Zitat
Nein, das ist Optimierung. Ich pfeife darauf, meinem Fighter ne psoitive WIS zu geben, das gleiche ich mit items und Prestigeklassen aus, also noch mehr auf STR und CON.

Und? Solange ich nicht irgendwas lernen will, daß auf WIS basiert? WIS wird weder beim Point Buy noch beim Normal-Würfler sonderlich hoch sein; nur der Ausnahmewürfler hat gute körperliche Attribute und noch gute WIS.

Mir geht es nicht umd en Gedanken, etwas lernen zu wollen, mir geht es darum, seinen Charakter auf ein Attribut so unendlich zu pushen, daß andere leiden, bei WIS und nem Fighter sieht es dann so aus:
Ich habe WIs 8, nen scheiß Will save also seht ihr als Gruppe zu, meinem Charakter den Arsch zu retten, wenn er mal bezaubert wird. Ziemliches Ausnutzen von Ressourcen und nicht auf eine gute Art. Man kann mit PB und WIS 12 einem Fighter zumindest eine größere Chance dafür geben.
Das ist es, was mich dabei stört, nicht, daß man halt nen zähen oder starken Kämpfer spielen will.
Das ist im Würfeln dann nunmal anders. Ok, 8 auf WIS, aber man hat zum Beispiel CHA hoch, dann einfach tauschen und fertig. Hat man halt ne Rübennase oder sonstwas.

Zitat von: "Darastin"

Zitat
Du tauschst einen Wert und kannst davon ausgehen, daß midnestens einer eben nicht so ist, wie du es willst, und zwar auf einem Attribut, was du auch anders gerne hättest.

Nein; genau das kommt beim Point Buy heraus. Würfeln kann Die unspielbaren Schrott liefern oder die eierlegende Wollmilchsau.

Definitiv nein. Ein Set hatte bei mir jeher einen Quotenneger dabei, der massiv von den übrigen abwich, 5 gute Werte oder zumindest Durchschnitt (12-15 alles dabei) und dann ein 7 oder sogar 4. Wo ist das bitte Schrott? Evtl. solltest dud ir mal bessre Würfel kaufen ;).
Und Schrott ist relativ. Haben die anderen übermäßig hohe Sets ist das natürlich doof, aber du schreibst es ja selber, das sind AUSNAHMEwürfler.

Zitat von: "Darastin"

Zitat
Ja und? deshalb kannst du trotzdem nicht planen, ob du ab Stufe 5 ne Prestigeklasse hast, weil zwr die INT hoch genug ist, aber was anderes nicht, was du brauchst.

Wen ich die PrC haben will, dann lege ich entsprechend gute Würfelergebnisse darauf. Außerdem will ich die Low-Tier-PrC (will heißen: Voraussetzungen auf Stufe 5 erfüllbar) sehen, die zwingend zwei hohe Attribute erfordert. Da gibt es nicht viele; und bei denen, die es gibt, sind es immer Primärattribute, auf denen man so oder so hohe Eigenschaften hat.

Du kannst eben nicht alle Attribute so legen, wie es dir paßt. Nagut, du hast CON hoch und die INT zu niedrig, willst aber einen Wizard spielen und die anderen Attribute stechen nicht übermäßig hervor, damit gibst du HP auf, um schlauer zu sein, für deine Klasse oder auch  dann später für deine Prestigeklasse. Aber du hast einen Drawback. In Point Buy kaufe ich mir die CON so daß es paßt und die INT ist trotzdem maximal, dafür gebe ich dann Attribute auf, die ich eh nicht brauche. Wizard: CHA und STR. Es lebe die Langeweile.
Dann muß man eben auf seinen haarigen Hintern aufpassen und sich danach richten.

Zitat von: "Darastin"

Zitat
Du hast kein Konzept, das bis Stufe 20 ausgearbeitet ist

Doch; ich kann mit gewürfelten Werten genau so im Voraus planen wie mit gekauften. Der Unterschied ist nur, daß man mit gewürfelten Werten manche Sachen nicht spielen kann und manche nur mit Schwierigkeiten. Aber niemand zwingt mich, ein solches Konzept zu wählen wenn meine Werte nicht dazu passen. Im Gegensatz dazu sind manche Builds überhaupt erst möglich, wenn man extrem gute Attribute hat - MAD-Monster, die CHA auf alle Saves kriegen, INT auf RK und Schaden, WIS auf RK usw. sind mit Point Buy jedenfalls nicht drin.

Damit meinte ich genau das, was du sagst und finde es völlig ok. Du hast Schwierigkeiten in manchen Sachen, manche gehen gar nicht, aber das genügt doch schon. Du bist dann eben kein ultra Dweomercheater, sondern ein halbwegs normaler. Du bist in der Balance. Du bist nicht gemin./max.ed. Mehr will ich damit nicht erreichen.

Zitat von: "Darastin"

Zitat
Quatsch, du kannst eben nicht alles auf die Gruppe loslassen

Es sit egal. Wenn Du Dich bei der Gefahr der Herausforderungen nicht am schwächsten Charakter orientierst, dann hat dieser ernsthafte Probleme. Tust Du es, dann hat der Rest ein extrem leichtes Spiel und der stärkste Charakter ist der Obermacker, da er ständig als Held der Stunde im Rampenlicht steht.

Das ist wahr, ist aber die Ausnahme, daß ein SC übermäßig hoch hinaus strebt und allen anderen die Show stielt. Das tritt aber auch nur dann auf, wenn 2 gleiche Klassen in der Gruppe existent sind, einem Schurken ist es schnuppe, ob er den Baumstamm nicht mit einem Hieb zerhacken kann, der Barb hat immernoch nciht die Fingerfertigkeit dazu, nen Schloß so geschickt oder überhaupt zu knacken. Ok, man hat mit der ich spiele was ich würfle da eher die Möglichkeit dazu, aber das habe ich persönlich noch nicht erlebt, daß man mit Würfeln 2 gleiche SCs hat, und der eine unterscheidet sich nur darin, schlechter zu sein als der andere.

Zitat von: "Darastin"

Oder würfelt Ihr etwa organisch? Finsterste DSA3-Steinzeit, wo man noch den Charakter spielete, den man erwürfelt - und nicht den, den man will.

Das kannst du wirklich nicht als Gegenargument bringen, das ist reine Geschmackssache. Wenn du das als Steinzeit (s.o.) siehst, dann ok. Stelle es aber nicht allgemeingültig hin. Wenn die Spieler das wollen, dann ist doch alles ok.

Zitat von: "Darastin"

Zitat
Oder anders gesagt, ich lasse die SCs erst dann in die weite Welt, wenn ich auch sicher sein kann, daß sie das überleben.

Wenn vier von fünf Spielern überdurchschnittlich würfeln und einer das absolute Minimum, das das Würfelsystem hergibt; wie gewährleistest Du das Überleben dieses Charakters ohne die anderen zu unterfordern? Ich kenne nur einen Weg, und da fahren Züge drauf.

Dann mußt du dir als DM eben Gedanken machen und Schema F is einfach nich. Dann lebt er eben damit, daß er sich im Kampf verpißt oder zurückhält, keiner ist wirklich out of comabt, keiner ist unnütz, außer einer schreit incap. Sicherlich gibt es auch Situationen, da ist das nicht drin, aber dann ist es so, daß es immer noch die 25% Ressourcen Regelung im DMG gibt, und die gibt an, daß bei einem challenging Encounter, die Gruppe 25% an ressourcen aufbraucht.
4 Charaktere, einer blutend am Boden = 25% aufgebraucht. Man muß eben mit allem als Ressource rechnen, auch den HP des SCs.
Realismus erhöht nur den DC

Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr!

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